last.fm hat momentan ein gutes Händchen und haut mir allerhand feine Musik-Empfehlungen um die Ohren. Aussitôt Mort ist so eine. Die Franzosen haben eine interessante Entwicklung hinter sich, denn beide Veröffentlichungen unterscheiden sich deutlich. 2006 erschien eine erste, aus 6 Stücken bestehende EP, gefolgt vom Debüt-Album “MONTUENGA” aus dem Jahre 2008.

Aussitôt Mort

Auf ihrem last.fm-Profil findet ihr 2 Lieder der EP zum kostenfreien Download. Intensiver Screamo, garniert mit Laut-/Leise-Wechseln, Stakkato-Parts und bewährtem französischem Schreigesang, wechselt sich ab mit schweren Downtempo-Parts und atmosphärischem Gitarrenspiel. Folgend ein nicht offizieller Clip zum Song “Percuté”. Freunde der genannten Stilrichtung und Bands wie Celeste und Envy sollten hier unbedingt reinhören.

Die 4 auf dem MySpace-Profil verfügbaren Songs, stammen vom 2 Jahre darauf erschienenen Debüt-Album “MONTUENGA” und sind merklich schwerer. Hier finden sich viele Heavy-Rock und Doom-Elemente; das Chaos tritt in den Hintergrund, während Atmosphäre und Struktur die Kontrolle übernehmen. Ob es der selbe Sänger ist, kann ich gar nicht genau sagen, denn die geshouteten Vocals auf dieser Platte klingen signifikant anders, als das Geschreie der EP. Manchmal fühle ich mich an Isis und Neurosis erinnert und daher empfehle ich diese Tracks Fans jener Bands.

Aussitôt Mort treten bis zum Ende des Jahres noch in ganz Europa auf, verirren sich aber vorerst nur einmal nach Deutschland. Am 2. Juni spielen sie in Hamburg, was für mich wohl zu weit sein wird. Auf beide Platten werde ich später genauer eingehen, sobald das Paket aus Frankreich eingetroffen ist.

(photo: Fu-Ya)