Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Ausgabe dieser Rubrik, weil einige ganz große Namen bereits angekündigt haben, 2019 neue Tonträger abzusetzen: Deftones, Foals, Russian Circles, We Lost The Sea und Mono beispielsweise versprechen einen Battle der Giganten um die Krone. Bis dahin!

Doch verweilen wir erst noch im Hier und Jetzt mit den unschlagbaren Rängen 5, 4, 3, 2 und 1:

Platz 5: Magma Waves

Bandcamp

Herkunft: Deutschland

2010-2017: -

Zwei Sätze zum Jahr des Interpreten im Blutwurstaffen-Land:

Ich musste ziemlich lange ausharren bis die erste komplette Langrille der Duisburg “…And Who Will Take Care Of You Now” ihren Weg zu mir gefunden hat. Das Warten hat sich allerdings sowas von gelohnt, dass ich von Dezember bis Februar immer wieder darauf zurückgegriffen habe und noch heute regelmäßig einzelne der süchtigmachenden Stücke in mich aufsauge.

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Platz 4: This Will Destroy You

Wikipedia

Herkunft: USA

2010-2017: 2014: 4.

Zwei Sätze zum Jahr des Interpreten im Blutwurstaffen-Land:

Das nenne ich mal einen Doppelschlag; innerhalb von drei Wochen haben This Will Destroy You “New Others Part One” und “New Others Part Two” auf den Markt geworfen, wobei der zweite Streich komplett unangekündigt vonstatten gegangen ist. Teil 1 gefällt mir etwas besser, während der andere den besten Song liefert.

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Platz 3: Ef

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Herkunft: Schweden

2010-2017: -

Zwei Sätze zum Jahr des Interpreten im Blutwurstaffen-Land:

Mein Highlight des Dunk!Festivals 2018; da ich meine neuangelegte Sammlung ihrer Platten und CDs noch bei weitem nicht vervollständigt habe, besteht durchaus die Chance, sie bald hier wiederzusehen. Von der Möglichkeit ganz zu schweigen, sie könnten uns mit frischer Musik beglücken.

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Platz 2: Spurv

Bandcamp

Herkunft: Norwegen

2010-2017: -

Zwei Sätze zum Jahr des Interpreten im Blutwurstaffen-Land:

Der beste Release des Jahres 2018 hört auf den Namen “Myra” und stammt von Spurv. Waren die beiden Vorgänger schon durch und durch überzeugend, addiert das Sextett dieses Mal eine gesunde Portion Härte und liefert mit “Og Ny Skog Bæres Frem” und “Fra Dypet Under Stenen” zwei Hits für die Ewigkeit.

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Platz 1: Fjørt

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Herkunft: Deutschland

2010-2017: -

Etwas mehr als zwei Sätze zum Jahr des Interpreten im Blutwurstaffen-Land:

“Couleur” erschien bereits am 17. November 2017. Da mir das Trio zu diesem Zeitpunkt nur namentlich bekannt war, dauert es bis zum 10. Dezember, dass ich es mir bestellt habe. Es folgten 13 Wochen Dauereinsatz am Pollterabend, von denen das Trio aus Aachen 9 auf der Pole-Position verweilen durfte. Weitere Platzierungen folgten, auch begünstigt durch den Kauf des Vorgängers “Kontakt”. Noch nie habe ich eine deutschsprachige Band derart glaubhaft und verzweifelt von einer besseren Welt träumen hören. Der, meinen Geschmack exakt treffende Sound tut sein Übriges. Alles kommt zusammen, wenn Fjørt in “Fingerbreit” eine Bridge mit den Zeilen “Es sind Millimeter, Fingerbreite, ein Hauch, wenn überhaupt, wenn überhaupt. Aber Du bist heute mehr als gestern.” zelebrieren. Gänsehaut, aufgerichtete Härchen im Nacken, Tränen in meinen Augen; jedes verdammte Mal. Auch noch über ein Jahr später.

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Die nächsten 5:

21. Talons

22. The Plot In You (2015: 19.)

23. Cabbage

24. Tristan Brusch

25. Black Peaks (2016: 8.)