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	<title>blutwurstaffe.de &#187; Tag 4 &#8211; Lyriktag</title>
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		<title>Lyriktag, 2.2.2012</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 23:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Eickenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tag 4 - Lyriktag]]></category>
		<category><![CDATA[Enter Shikari]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Jungs von Enter Shikari haben sich ein wenig überraschend zu einer Band mit enormer Tiefe entwickelt. Die Texte ihres neuen Albums &#8220;A Flash Flood Of Colour&#8221; haben (wirtschafts)politische, humanitäre und gesellschaftliche Aussagen, ohne jedoch belehrend zu wirken. Denn geschickt gelingt es immer wieder auch ein wenig Humor in die lyrischen Ergüsse einzubauen, was den <a href="http://blutwurstaffe.de/2012/02/02/lyriktag-2-2-2012/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Jungs von Enter Shikari haben sich ein wenig überraschend zu einer Band mit enormer Tiefe entwickelt.<span id="more-7075"></span> Die Texte ihres neuen Albums &#8220;A Flash Flood Of Colour&#8221; haben (wirtschafts)politische, humanitäre und gesellschaftliche Aussagen, ohne jedoch belehrend zu wirken. Denn geschickt gelingt es immer wieder auch ein wenig Humor in die lyrischen Ergüsse einzubauen, was den erfrischenden Eindruck hinterlässt, dass sich die Herren aus St. Albans selbst nicht zu ernst nehmen. Der Gehalt ihrer Worte wird dadurch aber nicht abgeschwächt. Ein Beispiel:</p>
<p style="text-align: left;"><strong>CONSTELLATIONS</strong></p>
<blockquote style="text-align: center;"><p>Packing the last few shirts into a bloated suitcase<br />
Last glimpse of comfort and the ticking clock face<br />
I swear those hands move faster everyday<br />
I&#8217;m more confused than ever but I don&#8217;t beg or pray<br />
&#8216;Cos the sparkling light from the morning sun<br />
Is all we should need to feel one</p>
<p>I reach the station with just minutes to spare<br />
Glance at my watch<br />
Times going faster these days I swear<br />
Eyes focus up now to the train time table board<br />
There&#8217;re only 2 platforms to be explored<br />
And its then that I admit to myself<br />
That I am lost, so lost<br />
But you&#8217;re the constellations that guide me</p>
<p>There&#8217;s a train at 12; destination disaster<br />
It&#8217;s running on time as time runs faster<br />
On platform 2 its destination sustainability<br />
It&#8217;s delayed though, it was suppose to arrive at 11:50<br />
Platform 1 it says stand behind the yellow line<br />
But I sit on the platform edge<br />
And just gaze at the time</p>
<p>My mind wonders back to our oblivious existence<br />
I&#8217;m all choked up now with the threat of distance<br />
As the train bound for disaster<br />
Chokes up to the station<br />
I don&#8217;t board it cos I decide<br />
It&#8217;s the wrong destination<br />
But the train bound for sustainability is<br />
Nowhere to be seen<br />
And I am lost so lost,<br />
Where are the constellations that guide me?</p>
<p>And then I realize that<br />
We need to use our own two feet<br />
To walk these tracks<br />
And we have to squad up<br />
And we have to watch each other&#8217;s backs<br />
With forgiveness as our torch<br />
And imagination our sword<br />
We&#8217;ll untie the ropes of hate and slash open<br />
The minds of the bored<br />
And we&#8217;ll start a world so equal and free<br />
Every inch of this earth is yours<br />
All the land and all the sea<br />
Imagine no restrictions<br />
But the climate and the weather<br />
Then we could explore space, together, forever</p>
</blockquote>
<p style="text-align: center;">                         Enter Shikari (2012)</p>
<p style="text-align: left;"><p><a href="http://blutwurstaffe.de/2012/02/02/lyriktag-2-2-2012/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lyriktag, 15.12.2011</title>
		<link>http://blutwurstaffe.de/2011/12/15/lyriktag-15-12-2011/</link>
		<comments>http://blutwurstaffe.de/2011/12/15/lyriktag-15-12-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 23:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Eickenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tag 4 - Lyriktag]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Kreisler]]></category>

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		<description><![CDATA[Schön schwarz; hiermit möchte ich speziell die hervorragenden lyrischen Fähigkeiten des Herrn Kreisler würdigen:
BIDLA BUH
Es ist traurig, wenn Liebe erkaltet
Es ist furchtbar, wenn Liebe vergeht
Doch wie kann man von Liebe erwarten
Dass sie immer und ewig besteht?
Nur ich liebe jede auf immer
Ganz ohne mir das Leben zu erschwer&#8217;n
Und ich werde geliebt – und wie ich das <a href="http://blutwurstaffe.de/2011/12/15/lyriktag-15-12-2011/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schön schwarz; hiermit möchte ich speziell die hervorragenden lyrischen Fähigkeiten des Herrn Kreisler würdigen:<span id="more-6818"></span></p>
<p style="text-align: left;"><strong>BIDLA BUH</strong></p>
<blockquote style="text-align: center;"><p>Es ist traurig, wenn Liebe erkaltet<br />
Es ist furchtbar, wenn Liebe vergeht<br />
Doch wie kann man von Liebe erwarten<br />
Dass sie immer und ewig besteht?<br />
Nur ich liebe jede auf immer<br />
Ganz ohne mir das Leben zu erschwer&#8217;n<br />
Und ich werde geliebt – und wie ich das mach&#8217;<br />
Das will ich Ihnen jetzt erklär&#8217;n:</p>
<p>A-biddla buh, a-biddla buh, a-biddla bingbang buh!<br />
Uns&#8217;re Liebe war beinahe schon vergangen<br />
Da schlitzte ich die Kehle der Kathrein –<br />
Das heisst, sie liebte mich, solange sie lebte<br />
Und wegen dem bisserl Schlitzen<br />
Wird sie nicht böse sein!</p>
<p>A-biddla buh, a-biddla buh, a-biddla bingbang buh!<br />
Unsre Liebe hatte kaum noch angefangen<br />
Da nahm Jeannine eines Tags ein Aspirin –<br />
Also, das war kein Aspirin, das war Strychnin –<br />
Aber heut&#8217; noch liebe ich Jeannine!</p>
<p>Adelheid warf ich in die Donau<br />
Gleich nach Dürnstein, niemand hat&#8217;s geseh&#8217;n<br />
Und auch sie wird mir verzeih&#8217;n<br />
Denn grad bei Dürnstein<br />
Ist die Donau doch so wunderschön!</p>
<p>A-biddla buh, a-biddla buh, a-biddla bingbang buh!<br />
Also was kann eine Frau da noch verlangen?<br />
Nach dem Tod hab&#8217; ich sie stets noch mehr verehrt!<br />
Kam der Tod auch etwas schnell<br />
Das ist nur originell<br />
Und bis jetzt hat sich noch keine beschwert!</p>
<p>Zum Beispiel:<br />
Lola mit den Engelsmienen<br />
Legt&#8217; ich auf die D-Zug-Schienen<br />
Lilli, Lene und Marianne<br />
Starben in der Badewanne<br />
Liesl schloss den Lebenswandel<br />
Durch ein großes Ziegelstand&#8217;l<br />
Lustig ist die Jägerei –<br />
Lotte war im Weg dabei!</p>
<p>A-buh, a-biddla buh, a-biddla bingbang buh!<br />
Unsre Liebe war kaum älter als zwei Stunden<br />
Da stieg ich auf den Turm mit Rosmarie<br />
Bei Yvonne hab ich vergessen, den Gashahn abzudreh&#8217;n<br />
Und die Blumenspenden flossen wie noch nie!</p>
<p>A-biddla buh, a-biddla buh, a-biddla bingbang buh!<br />
Nur die Sonja wollte mich versichern lassen –<br />
Also das ärgerte mich sehr!<br />
Das hat mich so verdrossen<br />
Ich hab&#8217; sie gschwind erschossen<br />
Und heute lieb&#8217; ich sie nicht mehr</p>
<p>Anneliese hätt&#8217; die Krankheit überwunden<br />
Doch leider trank sie die falsche Arz&#8217;nei<br />
Und Frieda hatte satt das Leben<br />
Wollte selbst den Tod sich geben –<br />
Selbstverständlich half ich ihr dabei</p>
<p style="text-align: center;">A-biddla buh, a-biddla buh, a-biddla bingbang buh!<br />
Aber heute hab&#8217; ich eine Frau gefunden<br />
Ganz bestimmt die schönste Frau der Welt!<br />
Und jetzt darf ich&#8217;s nicht verpassen<br />
Mir das Messer schleifen z&#8217;lassen<br />
Und dann muss ich die Pistolen<br />
Vom Pistolenputzer holen<br />
Eine Sense muss ich borgen<br />
Das Arsenik kommt erst morgen<br />
Und ein kleines Tomahack&#8217;l<br />
Für die Leich&#8217; brauch ich ein Sack&#8217;l<br />
Auch an Besen hätt&#8217; ich gern<br />
Um die Knochen z&#8217;sammzukehr&#8217;n<br />
Das Petroleum, das hab&#8217; ich schon bestellt!<br />
A-biddla buh, a-biddla buh, a-biddla bingbang buh!<br />
Schöne Frauen kosten sehr viel Geld!</p>
</blockquote>
<p style="text-align: center;">                         Georg Kreisler (1955)</p>
<p style="text-align: left;"><p><a href="http://blutwurstaffe.de/2011/12/15/lyriktag-15-12-2011/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lyriktag, 4.8.2011</title>
		<link>http://blutwurstaffe.de/2011/08/04/lyriktag-4-8-2011/</link>
		<comments>http://blutwurstaffe.de/2011/08/04/lyriktag-4-8-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 23:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Eickenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tag 4 - Lyriktag]]></category>
		<category><![CDATA[Loco]]></category>

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		<description><![CDATA[Früher war alles besser; selbst die Götterspeise(n).
FROSCHSÜLZE
Der Saal war dicht gefüllt
Sie tanzten zu Bill Haley
Heute werden wir zugemüllt
Mit Onkelz und Slim Shady
Früher wie heute
Das Tanzverhalten dokumentiert bzw. zeichnet das Abbild der Gesellschaft
Ob es heißt &#8220;Gemeinsam sind wir stark&#8221; oder
&#8220;Vereinsamung in der Anonymität der Masse&#8221;
Statt Paartanz Einzelschwoof
So fern die nächste Lady
Der Saal ist dicht gefüllt
Doch man <a href="http://blutwurstaffe.de/2011/08/04/lyriktag-4-8-2011/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Früher war alles besser; selbst die Götterspeise(n).<span id="more-6151"></span></p>
<p><strong>FROSCHSÜLZE</strong></p>
<p>Der Saal war dicht gefüllt<br />
Sie tanzten zu Bill Haley<br />
Heute werden wir zugemüllt<br />
Mit Onkelz und Slim Shady</p>
<p>Früher wie heute<br />
Das Tanzverhalten dokumentiert bzw. zeichnet das Abbild der Gesellschaft<br />
Ob es heißt &#8220;Gemeinsam sind wir stark&#8221; oder<br />
&#8220;Vereinsamung in der Anonymität der Masse&#8221;</p>
<p>Statt Paartanz Einzelschwoof<br />
So fern die nächste Lady<br />
Der Saal ist dicht gefüllt</p>
<p>Doch man tanzt allein<br />
Augenkontakt ist unerwünscht<br />
Der Körper fängt die Rhythmen ein<br />
Verschließt sie<br />
Und so werden sie sein</p>
<p>Früher<br />
Ging man gemeinsam<br />
Tanzen<br />
Nun bleibt man einsam<br />
Damals<br />
Hieß es Beatschuppen<br />
Heute<br />
&#8220;Zappeln&#8221; dort &#8220;Puppen&#8221;</p>
<p>Das Drama unserer Zeit:<br />
Tanz der Vergangenheit</p>
<p>Und auch in Bielefeld<br />
Macht man den Wackelpitter<br />
Der Bass dröhnt höllisch laut<br />
Drum kippt man noch paar Liter<br />
Wenn keine Schwelle hemmt<br />
Dann nimmt man mit nach Haus<br />
Und mit der Einsamkeit<br />
Ist es eine Nacht lang aus</p>
<p>Der Saal war dicht gefüllt<br />
Sie tanzten zu Bill Haley<br />
Heute werden wir zugemüllt<br />
Mit Onkelz und Slim Shady<br />
Statt Paartanz Einzelschwoof<br />
So fern die nächste Lady<br />
Der Saal ist dicht gefüllt<br />
Uns Nowe schlägt McGrady</p>
<p>                                                           März 2007 (Tim Eickenberg für Loco)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lyriktag, 14.7.2011</title>
		<link>http://blutwurstaffe.de/2011/07/14/lyriktag-14-7-2011/</link>
		<comments>http://blutwurstaffe.de/2011/07/14/lyriktag-14-7-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 10:45:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Eickenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tag 4 - Lyriktag]]></category>
		<category><![CDATA[Edgar Allan Poe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blutwurstaffe.de/?p=6038</guid>
		<description><![CDATA[Der großartige Edgar Allan Poe bekommt heute eine berechtigte Plattform. Da man Gedichte nicht einszueins übersetzen kann, tritt er hier gleich bilingual auf. Und dies ist definitiv kein Traum.
Ein Traum in einem Traum
 
Auf die Stirn dir diesen Kuß!
und da ich nun scheiden muß,
sag&#8217; dies ich nur zum Schluß:
Ganz recht hat eure Klage,
daß ein Traum warn <a href="http://blutwurstaffe.de/2011/07/14/lyriktag-14-7-2011/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der großartige Edgar Allan Poe bekommt heute eine berechtigte Plattform. Da man Gedichte nicht einszueins übersetzen kann, tritt er hier gleich bilingual auf. Und dies ist definitiv kein Traum.<span id="more-6038"></span></p>
<p><strong>Ein Traum in einem Traum</strong></p>
<blockquote><p> </p>
<p>Auf die Stirn dir diesen Kuß!<br />
und da ich nun scheiden muß,<br />
sag&#8217; dies ich nur zum Schluß:<br />
Ganz recht hat eure Klage,<br />
daß ein Traum warn meine Tage;<br />
doch ob nun die Hoffnung floh<br />
bei Tag, bei Nacht, ob irgendwo<br />
in Schlafgesichten, müdem Sinnen,<br />
ist sie darum nicht von hinnen?<br />
Was wir scheinen und schaun im Raum,<br />
ist nur ein Traum in einem Traum.</p>
<p>Im Brandungsbrüllen steh&#8217;<br />
ich an küstenquälender See,<br />
und ich halte in der Hand<br />
Körner vom goldenen Sand -<br />
wie wenige! doch sie rinnen<br />
durch die Finger mir von hinnen,<br />
und ich weine &#8211; wie von Sinnen!<br />
Kann ich nicht dichter falten<br />
die Hände, sie zu halten?<br />
O Gott! wie rette ich schier<br />
nur eins vor der Welle Gier?<br />
Ist, was wir scheinen und schaun im Raum,<br />
nur ein Traum in einem Traum?</p></blockquote>
<p>                                                                                          Edgar Allan Poe (erschienen 1849)</p>
<p><strong>A Dream Within A Dream</strong></p>
<blockquote><p>Take this kiss upon the brow!<br />
And, in parting from you now,<br />
Thus much let me avow-<br />
You are not wrong, who deem<br />
That my days have been a dream;<br />
Yet if hope has flown away<br />
In a night, or in a day,<br />
In a vision, or in none,<br />
Is it therefore the less gone?<br />
All that we see or seem<br />
Is but a dream within a dream.</p>
<p>I stand amid the roar<br />
Of a surf-tormented shore,<br />
And I hold within my hand<br />
Grains of the golden sand-<br />
How few! yet how they creep<br />
Through my fingers to the deep,<br />
While I weep- while I weep!<br />
O God! can I not grasp<br />
Them with a tighter clasp?<br />
O God! can I not save<br />
One from the pitiless wave?<br />
Is all that we see or seem<br />
But a dream within a dream?</p></blockquote>
<p><a href="http://blutwurstaffe.de/2011/07/14/lyriktag-14-7-2011/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>In einem tollen <a href="http://www.amazon.de/Mythos-Wahrheit-Edgar-Spurensuche-Ger%C3%A4uschen/dp/3980936848/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1310575589&amp;sr=8-1" target="_blank">Hörspiel/-buch der Reihe Mythos &amp; Wahrheit</a> fungiert dieses Gedicht als Intro (1. Strophe) und Outro (2. Strophe). Wer mehr über den Meister erfahren möchte, sollte hier unbedingt zugreifen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lyriktag, 7.7.2011</title>
		<link>http://blutwurstaffe.de/2011/07/07/lyriktag-7-7-2011/</link>
		<comments>http://blutwurstaffe.de/2011/07/07/lyriktag-7-7-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 13:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Eickenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tag 4 - Lyriktag]]></category>
		<category><![CDATA[Loco]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blutwurstaffe.de/?p=5983</guid>
		<description><![CDATA[Der menschliche Körper als mathematisches Objekt; so ein Käse, oder?
JUMBUNNA
Zupfe die Brauen
Zu halbkreisförmigen Bogen
Finde zwei Tangenten
Welche treffen die Mitten der Ohren
Schneiden diese Geraden
Mathematisch exakt das Zentrum der Stirn
Der Gipfel der Ästhetik
Drückt der Schnittpunkt nicht aufs Gehirn
Man setze voraus
Die beiden Muscheln seien parallel
Ist dies nicht der Fall
So nennt es der Profi nicht hübsch, sondern scheel
Zum Glück <a href="http://blutwurstaffe.de/2011/07/07/lyriktag-7-7-2011/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der menschliche Körper als mathematisches Objekt; so ein Käse, oder?<span id="more-5983"></span></p>
<p><strong>JUMBUNNA</strong></p>
<p>Zupfe die Brauen<br />
Zu halbkreisförmigen Bogen<br />
Finde zwei Tangenten<br />
Welche treffen die Mitten der Ohren</p>
<p>Schneiden diese Geraden<br />
Mathematisch exakt das Zentrum der Stirn<br />
Der Gipfel der Ästhetik<br />
Drückt der Schnittpunkt nicht aufs Gehirn</p>
<p>Man setze voraus<br />
Die beiden Muscheln seien parallel<br />
Ist dies nicht der Fall<br />
So nennt es der Profi nicht hübsch, sondern scheel</p>
<p>Zum Glück sind Makel technisch retuschierbar<br />
Geometrisch<br />
Nicht existente Hochglanzübermenschen<br />
Gespiegelt</p>
<p>Der menschliche Körper ist nicht geometrisch<br />
Nicht jedes Körperteilpaar muss parallel verlaufen<br />
Eine Hälfte der menschlichen Hülle als Spiegelung der anderen ?</p>
<p>Sonst müssten wir uns über die Sinnlosigkeit einer Nierentransplantation unterhalten<br />
Frakturen der Gliedmaßen gäbe es nur noch im Doppelpack<br />
Der menschliche Körper ist nicht geometrisch</p>
<p>Ganz insgeheim<br />
Habe ich ein kürzeres Bein<br />
Ebenso geheim<br />
Habe ich auch ein längeres Bein<br />
Doppelt insgeheim<br />
Welches ist denn nun welches Bein</p>
<p>Entferne doch das Muttermal mal<br />
Du kannst mich mal<br />
Mal gerne haben</p>
<p>Zum Glück sind Makel technisch retuschierbar<br />
Nicht existente Hochglanzübermenschen</p>
<p>Alles Käse<br />
Alles Käse</p>
<p>So entledige dich deiner Falten<br />
Parallele Furchen, die noch altern<br />
Spuren von längst vergangenen Zeiten<br />
&#8220;Botox bringts&#8221;, höre ich die Leute flüstern</p>
<p>Was soll all die Eitelkeit<br />
Haupsache in Würde alt<br />
Und schaue ich in ein Mathebuch<br />
Dann wünscht ich mir ein Leichentuch<br />
Bevor ich mal quadratisch bin<br />
Feiere ich mein Doppelkinn<br />
Schaut ihr unter ein Leichentuch<br />
Wünscht ihr euch ein Mathebuch</p>
<p>So liebkose ich meine Falten<br />
Parallele Furchen, die noch altern</p>
<p>                                       August 2006 (Tim Eickenberg für Loco)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lyriktag, 5.5.2011</title>
		<link>http://blutwurstaffe.de/2011/05/05/lyriktag-4-5-2011/</link>
		<comments>http://blutwurstaffe.de/2011/05/05/lyriktag-4-5-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 May 2011 23:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Eickenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tag 4 - Lyriktag]]></category>
		<category><![CDATA[Loco]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blutwurstaffe.de/?p=5404</guid>
		<description><![CDATA[Eines meiner Lieblingslieder, woran auch der Text nicht ganz unschludig ist:
ZIGARILLOPAUSE
Wie gewonnen
So zerronnen
Der Buckel ist schon rund
Finger alle wund
Schaffe Schaffe
Der Buckel ist schon rund
Arbeit ist so
Ungesund
Der Buckel ist schon rund
Blasen geben kund
Häuslebaue
&#8220;Oh, très bon
Arbeiten ganze Jahr
Leben für die Wochenende
Dann wieder Arbeit Arbeit Arbeit
Für machen vier Woche Urlaub mit die Kinder
C´est manifique
Arbeiten ganze Jahr
Gehen zu die <a href="http://blutwurstaffe.de/2011/05/05/lyriktag-4-5-2011/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines meiner Lieblingslieder, woran auch der Text nicht ganz unschludig ist:<span id="more-5404"></span></p>
<p><strong>ZIGARILLOPAUSE</strong></p>
<p>Wie gewonnen<br />
So zerronnen</p>
<p>Der Buckel ist schon rund<br />
Finger alle wund<br />
Schaffe Schaffe<br />
Der Buckel ist schon rund<br />
Arbeit ist so<br />
Ungesund<br />
Der Buckel ist schon rund<br />
Blasen geben kund<br />
Häuslebaue</p>
<p>&#8220;Oh, très bon<br />
Arbeiten ganze Jahr<br />
Leben für die Wochenende<br />
Dann wieder Arbeit Arbeit Arbeit<br />
Für machen vier Woche Urlaub mit die Kinder</p>
<p>C´est manifique<br />
Arbeiten ganze Jahr<br />
Gehen zu die Fußball<br />
Dann wieder Arbeit Arbeit Arbeit<br />
Für kriegen vierhundert Euro zu die Rente&#8221;</p>
<p>Ist es nur der Egoismus der Welt<br />
Wirkt betäubend auf mich ein<br />
Ungerechtigkeit<br />
Ungleichheit</p>
<p>&#8220;Privilegiert&#8221; ist das Unwort<br />
Denn Privilegien entstehen im Kopf<br />
Die blinde dumme Masse bestimmt<br />
Unreflektiertheit<br />
Gleichheit</p>
<p>Das Besteck verrostet in der Spüle<br />
Kein Tellerwäscher weit und breit<br />
Standartisierte Träumereien<br />
Traumhafter Standart erleidet Realitätsverlust</p>
<p>Und die feinen Herrschaften machen wieder Zigarillopause</p>
<p>Pause</p>
<p>Pause vom Ich<br />
Pause vom Sie<br />
Von der Kleinigkeit<br />
Der Ewigkeit<br />
Von Überlegenheit<br />
Der Abhängigkeit<br />
Von der Einsamkeit<br />
Der Unnahbarkeit<br />
Von der Schwierigkeit<br />
Und der Leichtigkeit<br />
Von Unberührbarkeit<br />
Der Anfälligkeit<br />
Von der Kämmbarkeit<br />
Und der Deutschen Einheit</p>
<p>Pause</p>
<p>Von der Abhängigkeit&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">November 2005 (Tim Eickenberg für Loco)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Lyriktag, 7.4.2011</title>
		<link>http://blutwurstaffe.de/2011/04/07/lyriktag-7-4-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 23:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Eickenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tag 4 - Lyriktag]]></category>
		<category><![CDATA[Loco]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch Locos zweiten Gang in die/aus der Schlemmerecke  möchte ich niemandem vorenthalten:
MOZARTKUGEL
Ich erschuf sie in meiner Phantasie
Ohne Ecken Kanten für die Harmonie
Einmal sind sie Fleisch geworden
Perfektioniert, Gesellschaft noch für übermorgen
Ich erschuf sie aus stetiger Phantasie
Waren fortan meines Pläsiers Garantie
Lesen den Wunsch von meinen Lippen
Streichelzahm, genügsam, geben nach so muss es sein
Perfektioniert, als ob aus meinen <a href="http://blutwurstaffe.de/2011/04/07/lyriktag-7-4-2011/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Locos zweiten Gang in die/aus der Schlemmerecke  möchte ich niemandem vorenthalten:<span id="more-5097"></span></p>
<p><strong>MOZARTKUGEL</strong></p>
<p>Ich erschuf sie in meiner Phantasie<br />
Ohne Ecken Kanten für die Harmonie<br />
Einmal sind sie Fleisch geworden<br />
Perfektioniert, Gesellschaft noch für übermorgen</p>
<p>Ich erschuf sie aus stetiger Phantasie<br />
Waren fortan meines Pläsiers Garantie</p>
<p>Lesen den Wunsch von meinen Lippen<br />
Streichelzahm, genügsam, geben nach so muss es sein<br />
Perfektioniert, als ob aus meinen Rippen<br />
Teilen von Visionen wird Selbstverständlichkeit<br />
Lesen den Wunsch von meinen Lippen<br />
Zelebrieren Beisammensein als fehlend Puzzleteil<br />
Perfektioniert, als ob aus meinen Rippen<br />
Geduldig, biegsam, abwaschbar und auf ewig mein</p>
<p>Wie ein Vogelfänger<br />
Wie ein Herzenstäubchen<br />
Wie ein Vogelfänger<br />
Wie ein Frankensteiner<br />
Wie ein Vogelfänger<br />
Wie ein Seelenwender<br />
Wie ein Vogelfänger<br />
Wie ein Seelenfänger</p>
<p>Lesen den Wunsch von meinen Lippen<br />
Streichelzahm, genügsam, geben nach so muss es sein<br />
Perfektioniert, als ob aus meinen Rippen<br />
Teilen von Visionen wird Selbstverständlichkeit<br />
Lesen den Wunsch von meinen Lippen<br />
Zelebrieren Beisammensein als fehlend Puzzleteil<br />
Perfektioniert, als ob aus meinen Rippen<br />
Geduldig, biegsam, abwaschbar und auf ewig mein</p>
<p>Dem Schlage fröhnend<br />
Widerspruch fremdwortbesetzt<br />
Reibungsfrei haftend<br />
Konfliktlos nach Streit sehnend<br />
Negation taub<br />
Alles so positiv<br />
Kalkulierter Zufall<br />
Widerspruch fremdwortbesetzt</p>
<p>pa-papageno<br />
pa-papagena</p>
<p>Das du Kontra geben solltest<br />
Das ich auch einmal streiten wollte<br />
Das nach Fehlern ihr müsst grollen<br />
Woher hät ichs denn wissen sollen ?</p>
<p>Ja ! Amen !</p>
<p>Da sie mir den Arsch nicht treten<br />
Werd ich mir die Kugel geben</p>
<p>                                                      September 2005 (Tim Eickenberg für Loco)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lyriktag, 10.3.2011</title>
		<link>http://blutwurstaffe.de/2011/03/10/lyriktag-10-3-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 23:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Eickenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tag 4 - Lyriktag]]></category>
		<category><![CDATA[Loco]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer Woche Verspätung gibt es heute endlich den ersten Text aus dem zweiten Zyklus der Band Loco. Nach der Märchenstunden folgte thematisch die Schlemmerecke, welche sich zum Debut mit einem Affensteak beschäftigt hat.
CHIQUITA
Der Konsum hat mich schräg von der Seite angemacht
Und er wollte mich direkt beim ersten Date
Das ich in allen erdenklichen Posen lasziv <a href="http://blutwurstaffe.de/2011/03/10/lyriktag-10-3-2011/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Woche Verspätung gibt es heute endlich den ersten Text aus dem zweiten Zyklus der Band Loco. Nach der Märchenstunden folgte thematisch die Schlemmerecke, welche sich zum Debut mit einem Affensteak beschäftigt hat.<span id="more-4724"></span></p>
<p><strong>CHIQUITA</strong></p>
<p>Der Konsum hat mich schräg von der Seite angemacht<br />
Und er wollte mich direkt beim ersten Date<br />
Das ich in allen erdenklichen Posen lasziv posiere<br />
Während ich mit vollen Händen Geld aus dem Fenster schmeiße</p>
<p>Geben ist selig</p>
<p>Zustand ist Nehmen<br />
Luxus das Ziel<br />
Nach Villen wir streben<br />
Ein Neger darf hungern<br />
Hauptsache wir leben<br />
In Saus und Braus und Augenschmaus<br />
Den machen uns die Medien</p>
<p>Sei wie eine Prunk-Barbie fein<br />
Kleine Messersschönheit<br />
Volkssport Ideale-Boccia<br />
Massenverblödungswaffen-Alarm</p>
<p>Jeder Gute-Nacht<br />
Wunsch kann<br />
Ein Weckruf sein</p>
<p>Jeder Gute-Nacht-Wunsch kann ein Weckruf sein<br />
Jeder Gute-Nacht-Wunsch kann ein Weckruf sein<br />
Jeder Gute-Nacht-Wunsch kann ein Weckruf sein<br />
Jeder Gute-Nacht-Wunsch kann ein Weckruf sein</p>
<p>Schmeiß doch die Boccia Kugel fort<br />
Du bist dem Hochglanz überlegen</p>
<p>O.P. Schlankheit<br />
O.P. Nasen<br />
O.P. Brüste<br />
O.P. Stolz<br />
Wahre Schönheit kommt von innen<br />
Jeder sieht halt anders aus</p>
<p>Alles Banane!</p>
<p>                                           November 2004 (Tim Eickenberg für Loco)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lyriktag, 24.2.2011</title>
		<link>http://blutwurstaffe.de/2011/02/24/lyriktag-24-2-2011/</link>
		<comments>http://blutwurstaffe.de/2011/02/24/lyriktag-24-2-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 23:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Eickenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tag 4 - Lyriktag]]></category>
		<category><![CDATA[Eickenberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blutwurstaffe.de/?p=4602</guid>
		<description><![CDATA[ AUF&#8217;EM BAU
 Vielleicht sollte ich
 Einfach einmal dazwischen gehen
 Mich nicht immer nur aufregen
 Und ein Magengeschwür riskieren
 Doch an welcher Stelle den Hebel ansetzen
 Das Verhaltenshaus hat viele Baustellen
 Doch wenn die Maschine erst ins Rollen kommt
 Dürfte die Restauration bald in trockenen Tüchern sein
 Einen Vortrag gehalten
 Der Anfang ist gemacht
 Meine Kalkulation allerdings schnell dahin
 Ich trete auf der Stelle
 
 Das Gemäuer bröckelt
 Zum Glück trage <a href="http://blutwurstaffe.de/2011/02/24/lyriktag-24-2-2011/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <strong>AUF&#8217;EM BAU</strong></p>
<p> Vielleicht sollte ich<br />
 Einfach einmal dazwischen gehen<br />
 Mich nicht immer nur aufregen<br />
 Und ein Magengeschwür riskieren<span id="more-4602"></span></p>
<p> Doch an welcher Stelle den Hebel ansetzen<br />
 Das Verhaltenshaus hat viele Baustellen<br />
 Doch wenn die Maschine erst ins Rollen kommt<br />
 Dürfte die Restauration bald in trockenen Tüchern sein</p>
<p> Einen Vortrag gehalten<br />
 Der Anfang ist gemacht<br />
 Meine Kalkulation allerdings schnell dahin<br />
 Ich trete auf der Stelle<br />
 <br />
 Das Gemäuer bröckelt<br />
 Zum Glück trage ich einen Schutzhelm<br />
 Immer neue Risse tuen sich auf<br />
 Das Projekt ist kaum noch zu stemmen</p>
<p> Die Logistik wächst mir über den Kopf<br />
 Brauche mehr und mehr Arbeiter<br />
 Kann aber nur den Mindestlohn zahlen<br />
 Meine aufrichtige Zuneigung</p>
<p> Sollte ich mich spezialisieren<br />
 Nicht versuchen jedes Leck zu schließen<br />
 Oder einfach immer weiter malochen<br />
 Bau für Bau für Bau<br />
 <br />
 Vandalismus<br />
 Sadismus<br />
 Generation<br />
 Rassismus<br />
 Kapitalismus<br />
 Integration<br />
 Idealismus<br />
 Faschismus<br />
 Emanzipation<br />
 Darwinismus<br />
 blinder Aktionismus<br />
 &#8230;</p>
<p> Die Sanierung scheint unmöglich<br />
                                                (Tim Eickenberg Aug. 2006)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lyriktag, 3.2.2011</title>
		<link>http://blutwurstaffe.de/2011/02/03/lyriktag-3-2-2011/</link>
		<comments>http://blutwurstaffe.de/2011/02/03/lyriktag-3-2-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 23:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tim Eickenberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tag 4 - Lyriktag]]></category>
		<category><![CDATA[Loco]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blutwurstaffe.de/?p=4465</guid>
		<description><![CDATA[Nach einem Monat Pause gibt es heute wieder einen Text der Band Loco. Hierbei handelt es sich um den zehnten, welcher den Märchenzyklus vollendete. Er erzählt davon, wie der Alkohol unter die Menschen kam.
DER TEUFEL IST LOS
Zweigespaltenheit des Seins
Ob dir und deiner Wirkung
Ich tauche tiefer in dich ein
Enthemmst mich und verquirlst mich
Dank dir kann ich <a href="http://blutwurstaffe.de/2011/02/03/lyriktag-3-2-2011/" class="more-link">Mehr &#62;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem Monat Pause gibt es heute wieder einen Text der Band Loco. Hierbei handelt es sich um den zehnten, welcher den Märchenzyklus vollendete. Er erzählt davon, wie der Alkohol unter die Menschen kam.<span id="more-4465"></span></p>
<p><strong>DER TEUFEL IST LOS</strong></p>
<p>Zweigespaltenheit des Seins<br />
Ob dir und deiner Wirkung<br />
Ich tauche tiefer in dich ein<br />
Enthemmst mich und verquirlst mich</p>
<p>Dank dir kann ich gesellig sein<br />
Du raubst mir noch mein ganzes Sein<br />
Mit dir kann ich alleine sein<br />
Du raubst mir noch mein ganzes Sein</p>
<p>Entfachst in mir die Feuersbrunst<br />
Ob uns und aller Ethik<br />
Der Fäule weicht die Leidenschaft<br />
Inspirierst mich und erstarrst mich</p>
<p>Zweigespaltenheit des Seins<br />
Ob dir und deiner Wirkung<br />
Ich tauche tiefer in dich ein<br />
Enthemmst mich und verquirlst mich</p>
<p>Dank dir kann ich gesellig sein<br />
Du raubst mir noch mein ganzes Sein<br />
Mit dir kann ich alleine sein<br />
Du raubst mir noch mein ganzes Sein</p>
<p>Mensch sein<br />
Mensch sein</p>
<p>Bittersüße Leidenschaft<br />
Die hat der Teufel uns gebracht</p>
<p>Hell ist der Tag<br />
Dunkel die Nacht<br />
Was hat er nach Nordhausen gebracht</p>
<p>Als er in der Buche steckte<br />
Grübelte an neuen Schrecken<br />
Dass das Gute bald verrecke</p>
<p>Hell ist der Tag<br />
Dunkel die Nacht<br />
Was hat er nach Nordhausen gebracht</p>
<p>Bitterböse Leidenschaft<br />
Die hat der Teufel uns gebracht<br />
Wir haben gleich brav mitgemacht</p>
<p>Hell ist der Tag<br />
Dunkel die Nacht<br />
Was hat er nach Nordhausen gebracht</p>
<p>Fremdgängerei, Leberzerfall<br />
Und jede Menge Prügelkrawall</p>
<p>Der Teufel ist los<br />
Ha-ha-ha; ha-ha, ha-ha</p>
<p>Danke für den Brandwein<br />
Es ist ganz nett in der Gosse<br />
Danke für das Standbein<br />
Lang lebe der rote Genosse</p>
<p>Mal wieder im eigenen Saft aufgewacht<br />
So langsam trink ich zuviel, hab ich den verdacht</p>
<p>Danke für das Standbein</p>
<p>Als Herr der schönen Künste macht man ganz schon was mit<br />
Reiht Wort an Wort und Satz an Satz&#8230;<br />
Und wenn es mal nicht weitergeht<br />
Braucht man doch ab und zu Sprit</p>
<p>Bittersüße Leidenschaft<br />
Die hat der Teufel uns gebracht<br />
Wir haben gleich brav mitgemacht</p>
<p>Hell ist der Tag<br />
Dunkel die Nacht<br />
Was hat er nach Nordhausen gebracht</p>
<p>Als er in der Buche steckte<br />
Grübelte an neuen Schrecken<br />
Dass das Gute bald verrecke</p>
<p>Hell ist der Tag<br />
Dunkel die Nacht<br />
Was hat er nach Nordhausen gebracht</p>
<p>Fremdgängerei, Leberzerfall<br />
Und jede Menge Prügelkrawall</p>
<p>Den eigenen Kopf in Gang setzen<br />
Und dem Teufel ein Schnippchen schlagen</p>
<p>In Maßen genießen gehört halt zum Erwachsen sein</p>
<p>                                                               Mai 2004 (Tim Eickenberg für Loco)</p>
]]></content:encoded>
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